Unsere Agentur
Oder eher, der Ort wo ich arbeite.
Die analysier ich jetzt mal anhand des St.Galler-Management-Modells.
Anspruchsguppen
Konkurrenz: Andere Agenturen, die direkteste Form der Konkurrenz sind die Pitches, wo wir im direkten Wettbewerb mit anderen Agenturen um einen neuen Kunden stehen.
Lieferanten: z.B. Druckereien, die darauf setzten, dass wir regelmässig bei ihnen drucken und pünktlich zahlen. Zu den Lieferanten gehören wohl auch unsere Partner, die Webagentur, der Werbetexter, das externe Korrektorat, etc.
Staat: Möchte von uns Steuern und Sozialabgaben, und stellt Gesetzte auf für unsere Rechtssicherheit
Öffentlichkeit: liest zum Beispiel unsere Medien-bereichte, betrachtet Werbung, wir müssen sie erreichen können.
Mitarbeitende: Berater, PR-Spezialisten, Art Direktors, Polygrafen, Buchhalter.
Kunden: yallo, VSE, Gesundheitsdirektion Zürich, Conzzeta...
Kapitalgeber: Bank, Eigenkapital Inhaber
Umweltsphären
Gesellschaft: Verändert sich, Trends entstehen (und gehen); hier müssen wir immer dran bleiben und berichten/entwickeln/designen, was ankommt.
Natur: Auswirkungen können sein: Bsp.1: Papierpreise steigen, Druckprodukte werden teurer. Bsp. 2: Wir haben viele Kunden in der Energiebranche, eine Brachen, die stark im Gespräch und Wandel ist. Nach Fukushima mussten wir eine Kampagne stoppen.
Technologie: lässt uns laufend neue Programme und Mac's kaufen
Wirtschaft: Geht es unseren Kunden nicht gut, haben wir weniger Arbeit
Interaktionsthemen
Normen und Werte, Anliegen und Interessen, Ressourcen: Bei allem was wir veröffentlichen müssen wir Gesetze befolgen, die Interessen des Kunden wahrnehmen und der Öffentlichkeit vermitteln
Prozesse
Managementprozesse: Die Inhaber erstellen mit der erweiterten Geschäftsleitung ein Leitbild, überdenken die langfristige Zukunft der Firma, welche Strategien wir nachgehen, etc.
Als Geschäftsprozesse verstehe ich z.B. meine Arbeit im DTP als Polygrafin, wenn ich ein Plakat, eine Broschüre und ähnliches erstelle.
Unterstützungsprozesse: Weiterbildung der Mitarbeitenden, damit sie sich auch zurechtfinden mit neuen Technologien etc.
Ordnungsmomente
Strategie, Struktur, Kultur: Wir bieten dem Kunden einen Fullservice an. Auch wenn wir nicht alles inhouse machen, haben wir doch ein Netzwerk von Arbeitskräften/Firmen mit denen wir eng zusammenarbeiten; zum beispiel der Werbetexter, die Webdesigner... So muss sich der Kunde um nichts kümmern, wir organisieren alles.
Untereinander pflegen wir einen sehr kollegialen Umgang, es herrschen flache Hierarchien, sehr freundschaftlich, der Inhaber macht Kaffeepause mit der Empfangsdame, es sind alle im gleichen Raum, es gibt keine separaten Büros.
Entwicklungsmodi
Erneuerung/Optimierung: Arbeitsprozesse werden immer wieder hinterfragt, wenn möglich angepasst und verbessert.
Software/Hardware wird auf dem neusten Stand gehalten.
Super Beitrag =)
AntwortenLöschenHat mir sehr geholfen das Modell auch selber an einem Betrieb anzuwenden.
Bis Morgen und liebe Grüsse
Livia