3 Hauptaufgaben
– Entwicklung (Wertvorstellungen und Verhaltensgrundsätze, auch normative Managementaufgaben)– Lenkung (von Prozessen)
– Gestaltung (langfristige Überlebens- und Entwicklungsfähigkeit)
Normative Managementprozesse
Generelle Ziele des Unternehmens, Normen und Regeln
Ethische Grundsätze
– Geschäftspartner und Konkurrenz: Einhaltung fairer Spielregeln
– Kunde: offene, vollständige und ehrliche Kommunikation
– Umweltschutz: ökologisch bewusstes Wirtschaften
– Mitarbeiter: hohe Mitarbeiterzufriedenheit anstreben
Unternehmenskultur
Wertvorstellungen; z.B. lockerer, unkonventioneller Ton oder formelle, eher stife und distanzierte Atmosphäre
Unternehmensleitbild
Alle langfristigen Ziele, Werte und Verhaltensgrundsätze
Strategische Managementprozesse
Strategien dienen dem Aufbau von Wettbewerbsvorteilen.Strategische Managementprozesse: Das Unternehmen optimal auf die Anforderungen des Marktes ausrichten, das Schaffen optimaler Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung.
Zielsetzungsprozess im Unternehmen
Die Ziele sind der anzustrebende Soll-Zustand in der Zukunft.
– Vision (langfristig, grundsätzliche Unternehmensziele)
– Strategische Ziele (mittel- bis langfristig, Ziele des Gesamtunternehmens,
der Geschäftseinheiten und Funktionsbereiche)
– Operative Ziele (kurzfristig)
Strategische Ziele
– Leistungswirtschaftliche Ziele: Positionierung des Leistungsangebot des Unternehmens (Marketing, Vertrieb, Produktios etc.)
– Finanzwirtschaftliche Ziele: Die Sicherung der Existenz (Liquidität, Ertrag, Sicherheit)
– Soziale Ziele: Mitarbeiter- und gesellschaftlichebezogene Ziele (1 Arbeitsbedingungen, Förderung, soziale Sicherheit, 2 ökologisch, kulturell, politisch...engagiert)
Abstimmung der Ziele
– Sie verstärken sich sich gegenseitig
– Sie be- oder verhindern sich gegenseitig
– Sie beeinflussen sich nicht gegenseitig
Management muss Ziel-Prioritäten setzten, wo sie sich be- oder verhindern.
Ziele formulieren nach der SMART-Formel:
Specific
Mesurable
Achievable
Result-oriented
Time-related
Ziele müssen konkret sein, sie müssen messbar sein (z.B. anhand Umsatzzahlen), sie müssen überhaupt erreichbar sein, ergebnisorientiert (das Ziel betrifft eine künftige Situation oder ein Endprodukt) und die Ziele sollen termingebunden sein.
Quantitative und qualitative Ziele: quantifizierbarer Leistungsstandard oder qualitativ, wie das Image des Unternehmens.
Umwelt- und Unternehmensanalyse
SWOT-Analyse
Strengths (Stärken)
Weaknesses (Schwächen)
Opportunities (Chancen)
Threats (Gefahren/Bedrohungen)
SO Strategien: Stärken einsetzen, um Chancen zu nutzen
ST Strategien: Stärken einsetzen, um Gefahren zu verringern
WO Strategien: Schwächen minimieren, um Chancen zu nutzen
WT Strategien: Schwächen minimieren, um Gefahren abzuwenden
Wettbewerbsanalyse
– Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern
– Bedrohung durch neue Konkurrenten
– Bedrohung durch Ersatzprodukte oder -dienstleistungen
– Verhandlungsmacht der Kunden
– Verhandlungsmacht der Lieferanten
Strategische Stossrichtung
Wachstumsstrategie durch Marktdurchdringung (auf bestehenden Märkten mehr verkaufen), Marktentwicklung (neue geografische Märkte, neue Abnehmergruppen), Produktentwicklung (neue oder veränderte Produkte), Diversifikation (neue Produkte in neuen Märkten)
Wettbewerbsstrategie; Kostenführerschaft (effizient produziert, Preissenkung ermöglichen), Differenzierungsstrategie (einigartige Leistung), Nischenstrategie (ausgewählte und begrenzte Bereiche)
Teilstrategien für Geschäftseinheiten und Funktionsbereiche
Operative Managementprozesse
Lenkung von Prozessen
Mitarbeiterführung
Qualitätsmanagement
Strategische Ebene
Bedingungen schaffen für Wettbewerbsvorteile
Operative Ebene
Optimale Benutzung bestehender Wettbewerbsvorteile
Lenkung von Prozessen
Planen, entscheiden, umsetzen, kontrollieren (Managementkreislauf)
Mitarbeiterführung
Motivierende Ziele vereinbaren, Kompetenzen/Verantwortlichkeiten fördern, kommunizieren/offen informieren, Zusammenhalt im Team entwickeln
Qualitätsmanagement
erhöht den Kundennutzen, steigert den Wert eines Produktes, Massnahmen treffen um die Leistungserstellung von Produkten und Dienstleistungen zu verbessern
Qualitätsmanagementprozess
Planen, entscheiden, umsetzen, kontrollieren
Finanzielle Führungsprozesse
Ziele der finanziellen Führung
Liquidität, Rentabilität, Sicherheit und Stabilität, Flexibilität, Finanzimage, Unabhängigkeit
3 Hauptbereiche: Finanzmanagement, Investitionsmanagement, Rechnungswesen
Finanzierungsformen
Aussenfinanzierung: Beteiligungsfinanzierung oder Kreditfinanzierung
Innenfinanzierung: Selbstfinanzierung oder Verflüssigungsfinanzierung
Liquiditätsplanung
Alle Schwankungen in Bedarf an liquiden Mitteln sollen ausgeglichen werden
Optimierungsziel: Jederzeitige Zahlugsbereitschaft, zu viel flüssige Mittel zinsbringend anlegen
Investitionsmanagement
Ersatz von bisherigen Anlagen durch neue, verbesserte, kostengünstigere
Steigerung der Kapazitäten
Sicherung der Unternehmenstätigkeit
Investieren in neue Produktzweige
Umweltschutz, Arbeitssicherheit
Rechnungswesen
Finanzbuchhaltung (gesetzlich vorgeschrieben)
Betriebsbuchhaltung (gesetzlich nicht vorgeschrieben)
Controlling
Frühzeitig erkennen, wo ein Unternehmen steht und wohin es sich entwickeln kann. Grundlagen liefert das Rechnungswesen
Organisatorische Führung
Regeln und Strukturen für das Unternehmen festlegen und die Arbeitsprozesse in die richtigen Bahnen lenken.
Aufbauorganisation: Gestaltung der Organisationsstruktur (helfen Arbeiten effizient zu erledigen, zu viele Regeln aber ersticken die Kreativität der Mitarbeitenden)
Ablauf-/Prozessorganisation: Gestaltung der Arbeitsprozesse (Verringerung von Wartezeiten, Optimierung der Arbeitsproduktivität, Qualitätsicherung und -steigerung, Arbeitszufriedenheit)
Wow Steffie, da hast du ja schon ganz schön gearbeitet. Ich glaube ich definiere meine Ziele dann in einem späteren Schritt, sonst überborded es irgendwie... :-) ev. helfen mir ja die Kosten meines Plans konkretere Ziele zu definieren.
AntwortenLöschenDann werde ich sicherlich auf Deine Zusammenfassung zurückgreifen. Merci und Grüsslie
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